Grundrezepte

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Hier findet ihr eine Übersicht aller Grundrezepte die für mich beim Backen wichtig sind. Sie beziehen sich, wenn nicht anders angegeben, auf eine Springform mit 24 cm Durchmesser.
Biskuit | veganer Biskuit | Mürbeteig | Standart Rührkuchen | Hefeteig | Quark-Öl Teig | Streußel | dunkle Ganache | Schoko Swiss-Meringue | Vanille Buttercreme | Schokoladen Buttercreme

 

Biskuit
Ich verwende zwei unterschiedliche Biskuitteig Rezepte sehr gern. Den einen nur um Biskuitrollen zu machen, da er fluffiger ist uns sich so besser rollen lässt. Den anderen verwende ich eher für Torten, da muss es ja doch etwas stabiler und fester sein. Geschmacklich sind beide super lecker 🙂

Für Torten:
2 Eier
2 El Wasser
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Eier mit Wasser schaumig schlagen und den Zucker mit Vanillezucker hinzugeben. Mehl mit Backpulver mischen und nach und nach unter die Masse geben.
Die oben genannte Masse reicht für eine 26 cm Durchmesser Springform. Diese einfetten und den Teig eingießen. Bei 180°C 20-25 min. backen. Boden auf einem Rost auskühlen lassen.

Für Rollen:
8 Eigelb
100 g Zucker
4 Eiweiß
80 g Mehl
20 g Speisestärke

Eigelb mit 50 g Zucker schaumig schlagen. Die Eiweiße mit den restlichen 50 g steif schlagen und unter die Eigelb-Zucker Mischung heben. Das Mehl mit der Stärke mischen und über die Eiermasse sieben. Alles gut zu einem fluffigen Teig verrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Biskuitteig darauf verteilen. Nun wird er bei 240 C° kurze 8 Minuten gebacken. Nach der Backzeit muss schnell weiter gearbeitet werden, da der Teig sonst beim Rollen Risse bekommt.
Mein lieblings Biskuitrollen Rezept findest du hier [KLICK]

 

veganer Biskuit

100 g Margarine
200 g Zucker
200 ml Wasser
300 g Mehl
2 Päckchen Backpulver

Margarine und Zucker schaumig rühren. Das Mehl mit Backpulver mischen und Esslöffelweise zur Margarinemischung geben. Wenn der Teig fester wird das Wasser hinzugeben bis die richtige Konsistenz erreicht ist.
Den Teig in eine Backform füllen und bei 200° C 20-25 Minuten lang backen.

 

Mürbeteig

60 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver

Für den Mürbeteig müsst ihr die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Dann mischt ihr Mehl und Backpulver in einer Schüssel. Gebt das Ei zur Butter-Zucker Masse. Nun kommt löffelweise die Mehlmischung hinzu. Alles gut durchkneten. Die Backform einfetten und den Mürbeteig von der Mitte ausgehend auf dem Boden verteilen. Manche ziehen den Teig noch am Rand hoch… ich mach das nicht so gern denn mir schmeckt die “Couch” nicht so gut 🙂 Den Teig bei 160°C für ca. 15 Minuten backen. Achtet darauf, dass er nicht zu dunkel wird.
Wenn ihr den Boden mit einer Füllung direkt backen wollt, stellt ihn bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank. Verwendet dann die Temperatur und Zeit Angaben des Kuchens!

 

Rührkuchen

Für eine 26 cm Kastenform:
300 g Margarine
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
7 Eier
600 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 ml Milch

Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Mehl mit Backpulver mischen. Die Eier nach und nach zur Buttermischung hinzugeben. Wenn der Teig beginnt sich zu trennen, die Mehlmischung Esslöffelweise hinzugeben. Wenn der Teig fester wird noch Milch hinzugeben bis die richtige Konsistenz erreicht ist.
Den Teig in eine Backform füllen und bei 175° C 60 Minuten lang backen [Muffins nur 20 Minuten].

 

Hefeteig

Für ein Blech:
20 g Hefe (ich habe frische Hefe verwendet)
1 EL Zucker
200 ml lauwarme Milch
400 g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
100 g Zucker
75 g zerlassene Butter

Bevor man mit dem Teig beginnen kann, muss man die Hefe ansetzen. Dazu den Hefewürfel klein bröseln und mit dem Zucker in der lauwarmen Milch auflösen lassen. Die Hefe-Mischung 15 Minuten zugedeckt stehen lassen.
Mehl mit Salz, dem Ei , Zucker und der zerlassenen Butter mischen. Die Hefe-Mischung hinzugeben und kräftig durchkneten. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen, wenn er noch etwas klebrig ist, muss noch etwas Mehl hinzugegeben werden. Nun sollte der Teig noch gehen, dazu stellt man ihn am Besten zugedeckt an einen warmen Ort. Nach ungefähr 30 Minuten ist er soweit.
Das Backblech gut einfetten und den Hefeteig darauf gleichmäßig verteilen. Dann kommt noch oben drauf was ihr so möchtet – ich habe eine Variante mit Rhababer und Streußel gebacken. [KLICK]

 

Quark-Öl Teig

300 g Mehl
85 g Zucker
150 g Quark
6 EL Milch
6 EL Öl
1 Ei
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz

Für den Quark-Öl Teig das Mehl mit dem Backpulver mischen. Zucker mit Salz und Öl hinzugeben und mit dem kneten beginnen. Dann den Quark, die Milch und das Ei hinzugeben und weiter kneten. Wenn sich alles gut verbunden hat, noch kurz weiter kneten und dann kann es los gehen. Legt eine Kuchenform damit aus, backt Teilchen oder Muffins. Ihr könnt dem Teig natürlich noch passende Gewürze oder Obstsorten untermischen.
Den Kuchen (oder auch Muffins) bei 180°C für ungefähr 35 Minuten backen.

 

Streußel

Für ein Blechkuchen:
150 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt
75 g Butter

Mehl mit Zucker, Vanillezucker und Zimt vermischen und mit der Butter durchkneten. Die eigentlichen Krümel entstehen erst, wenn man mit der Hand noch mal ordentlich durchknetet. Die Streußel dann auf dem Kuchen verteilen und ab in den Ofen damit! Die Temperatur und Dauer ist abhängig vom Teig und den Zutaten darunter.
Sehr zu empfehlen sind Crumble aller Art [KLICK]

 

dunkle Ganache

Ganache eignet sich hervorragend zum Ummanteln von Torten die später mit Fondant oder Marzipan eingekleidet werden. Aber auch als Topping für Cupcakes macht es einiges her. Um Torten zu ummanteln, nehme ich eine etwas flüssigere Ganache, so lässt sie sich besser verstreichen. Dazu einfach die Menge der Schokolade halbieren.
Ich persönlich finde Zartbitter Kuvertüre einfach perfekt dazu. Mit der Sahne hat es genau die Süße die mir schmeckt. Wenn ihr es gern süßer habt, könnt ihr natürlich auch Vollmilch Kuvertüre verwenden.

200 ml Sahne
200 g Kuvertüre

Eine Ganache ist recht schnell hergestellt. Dazu die Kuvertüre in einem Wasserbad langsam schmelzen. Wenn keine Stückchen mehr vorhanden sind, die Sahne vorsichtig hinzuschütten und mit einem Schneebesen gut rühren. Wenn sich alles gut vermischt hat, von der Herdplatte nehmen und etwa auskühlen lassen. Sobald die Ganache anfängt zu stocken, kann sie weiter verwendet werden.

 

Schoko-Swiss-Meringue

5 Eiweiß
225 g Zucker
1 Prise Salz
275 g Butter
2 EL Kakaopulver

Für die Meringue Creme, Eiweiß mit Zucker und Salz über einem heißen Wasserbad cremig aufschlagen. Solange rühren, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat. Dann in eine Rührschüssel füllen und steif schlagen. Die Butter in Stückchen nach und nach hinzugeben und weiter schlagen, bis eine glatte Creme entsteht. Kakao nur kurz unterschlagen.

 

Vanille Buttercreme
Buttercreme ist so eine Sache – dem einen schmeckt sie, dem anderen nicht. Wenn ich mir nicht sicher bin wie die Person zu Buttercreme steht, verwende ich immer die Pudding Variante (ich glaube das ist die „typisch Deutsche“ Version). Aber sonst mache ich immer diese Version hier:

75 g Mehl
240 ml Milch
Vanillemark einer halben Vanilleschote
225 g Butter
225 g Zucker

Für die Buttercreme Milch und Mehl in einem Topf erwärmen und ständig rühren. Anfangs verändert sich nicht viel an der Konsistenz, aber dann geht es ganz schnell. Rühre solange bis es fest wird und lasse es dann vollständig auskühlen. Die Butter fluffig rühren und mit dem Vanillemark vermengen. Den Zucker nach und nach hinzugeben. Wenn eine homogene Masse entstanden ist die Milch-Mehl Mischung unterrühren. Für Cupcakes die Buttercreme noch 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. So hat sie dann die richtige Konsistenz zum Auftragen, für Kuchenfüllungen kann sie direkt verwendet werden.

Pudding Variante:
Vanillepudding (gekauftes Pulver oder selbstgemachten [KLICK])
200 g Butter

Ich persönlich finde die zweite Variante Buttercreme herzustellen besser. Sie ist dann nicht ganz so süß. Dazu muss man einfach nur ein Päckchen Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen oder nach einem bekannten Rezept und auskühlen lassen. Immer mal wieder rühren, damit keine Haut entsteht. Wenn aber doch, diese abziehen bevor die Butter hinzu kommt. Ihr könnt auch Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, dann entsteht keine Haut.
Die Butter dann einfach in Flöckchen unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Es ist wichtig, dass Pudding und Butter die gleiche Temperatur haben – sonst wird es nichts!

 

Schokoladen Buttercreme
Für alle die es lieber schokoladig mögen, gibt es natürlich auch die Möglichkeit die Rezepte abzuwandeln.

175 g weiche Butter
300 g Puderzucker
100 g Kuvertüre

Für die Buttercreme die Butter in einer Schüssel cremig rühren. Den Puderzucker darüber sieben und alles glatt verrühren. Die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen und unterrühren. Für Cupcakes die Buttercreme noch 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. So hat sie dann die richtige Konsistenz.

Pudding Variante:
Schokopudding (gekauftes Pulver oder selbstgemachten)
200 g Butter

Auch hier ist der süße Geschmack nicht so im Vordergrund sondern eher der schokoladige. Dazu muss man einfach nur ein Päckchen Schokopudding nach Packungsanleitung kochen oder nach einem bekannten Rezept und auskühlen lassen. Immer mal wieder rühren, damit keine Haut entsteht. Wenn aber doch, diese abziehen bevor die Butter hinzu kommt. Ihr könnt auch Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, dann entsteht keine Haut.
Die Butter dann einfach in Flöckchen unterrühren bis eine Masse entstanden ist. Es ist wichtig, dass Pudding und Butter die gleiche Temperatur haben – sonst wird es nichts!